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Donnerstag, 27. Oktober 2016 - 15:42 Uhr

Stell Dir vor....

Stell Dir vor, Du hast einen Hund, der nicht an der Leine zieht.

Stell Dir vor, Du hast einen Hund, der immer kommt wenn Du rufst.

Stell Dir vor, Du hast einen Hund, der die Wohnung nicht zerstört hat während Du weg warst.

Stell Dir vor, Du kannst diese Wünsche wahr werden lassen.
Der einzige, der dem im Weg steht, bist Du.

Nur wenn Du bereit bist das alte Ufer zu verlassen, kannst Du etwas verändern.
Nur wenn Du die alten Rituale, die zu den Problemen geführt haben, fallen lässt, hast Du die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln und ein schöneres Leben erreichen.

Dein Hund wird sich in das neue Leben einfügen und ebenfalls glücklicher sein.

Du kannst alles erreichen.
Du musst es nur wollen.


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Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 09:16 Uhr

Wenn das Spieldate zum Alptraum wird

Leider werden zu viele Handlungsweisen, die bei Kindern gut funktionieren, auch auf Hunde übertragen und die Besitzer sind ganz entrüstet, wenn ihre Vierbeiner sich dann wie Tiere benehmen.

 

Leider wird zunehmend erwartet, dass der Hund auch im eigenen Territorium ohne Murren rudelfremde Artgenossen akzeptiert und sich über den Eindringling sogar freut. Deshalb verabredet man sich zu sogenannten Spieldates.

 

Ja, Ihr lest richtig. Hundebesitzer landen sich Gäste ein und bestehen ausdrücklich darauf, dass die Besucher ihre Hunde mitbringen. Auf dem Gelände von einem der beiden treffen die Hunde auf einander und sollen sofort aus Freude, dass ihnen neue Freunde mitgebracht werden, miteinander spielen.

 

Ganz entrüstet gehen bei uns dann Anfragen ein, wann der nächste Termin frei ist um ein ganz schlimmes Problem zu beseitigen: Mein Hund war vollkommen asozial und hat unseren Hundegast furchtbar behandelt. Das war mir total peinlich und darf beim nächsten Mal nicht so ablaufen.

Ja, wir könnten jetzt viel Geld verdienen........ ABER...... bedenkt mal was für einen Hund vollkommen normal ist.

 

In der Welpenzeit mag es für Hunde vielleicht noch lustig und praktisch sein wenn sie mit einem Kumpel in geschützter Atmosphäre zum gemeinsamen Toben und Tollen treffen können. Irgendwann ist diese Zeit allerdings vorbei. Dann ist es nicht ratsam ständig an dem armen Hund herum zu trainieren damit er tierischen Besuch in seinem Garten und seiner Wohnung akzeptiert.

 

Es ist vollkommen natürlich, dass ein Hund das eigene Territorium verteidigt und andere Artgenossen daraus vertreibt.

 

Das hat auch nix mit einer falschen Rangfolge zu tun! Es ist gut, wenn ein Hund Grenzen setzt und anderen Vierbeinern klar und ausdrücklich sagt "Du bist hier nicht erwünscht!" Dieses Recht muss man seinem Hund zugestehen.

 

Wenn Ihr Eurem Hund etwas Gutes tun wollt, dann verabredet Euch mit Freunden zum gemeinsamen Gassi gehen. Wollt Ihr mit den Freunden zusammen etwas trinken, dann muss einer der Hunde daheim bleiben um den Frieden zwischen den Vierbeinern zu erhalten. Trefft Euch doch abwechselnd mal bei den Freunden und bei Euch. So muss nicht nur ein Hund "leiden".

 

Bedenkt, dass es wesentlich besser ist dem Hund gar nicht erst beizubringen, dass das Haus oder die Wohnung eine Partyzone ist. Zuhause werden die Akkus aufgeladen, deshalb sollte es ein Ort der Entspannung und Ruhe sein.


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Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 00:21 Uhr

Wenn das Spieldate zum Alptraum wird

 

 

So relaxt wie im Video läuft es nicht immer ab wenn zwei Hunde für ein Spieldate zusammen geführt werden.

 

Leider werden zu viele Handlungsweisen, die bei Kindern gut funktionieren, auch auf Hunde übertragen und die Besitzer sind ganz entrüstet, wenn ihre Vierbeiner sich dann wie Tiere benehmen.

 

Leider wird zunehmend erwartet, dass der Hund auch im eigenen Territorium ohne Murren andere, rudelfremde, Hunde akzeptiert und sich über den Eindringling freut. Man verabredet sich zu sogenannten Spieldates.

 

Ja, Ihr lest richtig. Hundebesitzer landen sich Gäste ein und bestehen ausdrücklich darauf, dass die Besucher ihre Hunde mitbringen. Auf dem Gelände von einem der beiden treffen die Hunde auf einander und sollen sofort aus Freude, dass ihnen neue Freunde mitgebracht werden, miteinander spielen.

 

Ganz entrüstet gehen bei uns dann Anfragen ein, wann der nächste Termin frei ist um ein ganz schlimmes Problem zu beseitigen: Mein Hund war vollkommen asozial und hat unseren Hundegast furchtbar behandelt. Das war mir total peinlich und darf beim nächsten Mal nicht so ablaufen.

Ja, wir könnten jetzt viel Geld verdienen........ ABER...... bedenkt mal was für einen Hund vollkommen normal ist.

 

In der Welpenzeit mag es für Hunde vielleicht noch lustig und praktisch sein wenn sie mit einem Kumpel in geschützter Atmosphäre zum gemeinsamen Toben und Tollen treffen können. Irgendwann ist diese Zeit allerdings vorbei. Dann ist es nicht ratsam ständig an dem armen Hund herum zu trainieren damit er tierischen Besuch in seinem Garten und seiner Wohnung akzeptiert.

 

Es ist vollkommen natürlich, dass ein Hund das eigene Territorium verteidigt und andere Artgenossen daraus vertreibt.

 

Das hat auch nix mit einer falschen Rangfolge zu tun! Es ist gut, wenn ein Hund Grenzen setzt und andere Vierbeiner klar und ausdrücklich sagt "Du bist hier nicht erwünscht!" Dieses Recht muss man seinem Hund zugestehen.

 

Wenn Ihr Eurem Hund etwas Gutes tun wollt, dann verabredet Euch mit Freunden zum gemeinsamen Gassi gehen. Wollt Ihr mit den Freunden zusammen etwas trinken, dann muss einer der Hunde daheim bleiben um den Frieden zwischen den Vierbeinern zu erhalten. Trefft Euch doch abwechselnd mal bei den Freunden und bei Euch. So muss nicht nur ein Hund "leiden".

 

Bedenkt, dass es wesentlich besser ist dem Hund gar nicht erst beizubringen, dass das Haus oder die Wohnung eine Partyzone ist. Zuhause werden die Akkus aufgeladen, deshalb sollte es ein Ort der Entspannung und Ruhe sein.

 

PS: Das angesprochene Video findet Ihr hier: https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1319741441382886/


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Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 00:28 Uhr

Es gibt halt Hunde, die wollen einfach nicht spielen

 

Vor ein paar Wochen wurden wir von einem Fremden angesprochen weil er ein Problem mit seinem Hund habe.

Es stört ihn, dass sein Hund immer weg rennt und was man dagegen machen könne.

 

Mehr Infos lagen nicht vor, also ging ich mal von der besten Variante aus: ein spielsüchtiger Rüde, der ständig auf der Suche nach einem Spielpartner ist. Hiergegen gibt es nur ein Rezept: der Besitzer muss interessanter werden.


Der Fremde stieg sofort wieder ins Gespräch ein, weil sein Hund immer so gerne mit anderen Hunden spielt und deswegen auf 100m Entfernung beim Verdacht, dass bei der anderen Person ein Hund dabei sein könnte, die Beine in die Hand nimmt und sich dann auch nicht mehr zurück rufen lässt. Was könnte man denn dagegen tun?
Man muss selbst die Party sein!


Ohje, der Fremde hat bereits versucht mit seinem Rüden zu spielen, aber der mag Bälle nicht bringen.


Das restliche Gespräch gestaltete sich zäh, denn der Fremde beteuerte alles schon ausprobiert zu haben und hatte immer ein Argument gegen jeden Vorschlag. Schließlich bedankte er sich, drehte sich zu seinen Arbeitskollegen um und sagte "Meiner gehört halt zu anderen Hunden als in der Hundeschule und will einfach nicht spielen."

 

Äh, wir fassen nochmal gemeinsam zusammen :
Der Hund rennt weg weil er spielen will, aber er will eigentlich gar nicht spielen.

 

Sorry, DIESE Logik ist unsinnig.

 

Überlegt mal, was Eure Hunde von Kindesbeinen an gelernt haben!

In den meisten Spielstunden findet die Fehlverknüpfung statt, dass das Spiel mit anderen Hunden super viel Spaß macht und die eigenen Besitzer nur langweilig in der Gegend herum stehen.


Wenn dann mal mit dem Menschen gespielt wird, dann werfen die Zweibeiner Gegenstände von sich weg anstatt mit dem Hund in Interaktion zu treten. Dabei lernt der Vierbeiner wieder, dass der Spaß weit weg vom Menschen stattfindet.

Warum sollte er also nicht von Euch weg rennen? Es wurde ihm gezielt anerzogen!


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Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 00:41 Uhr

Ein toller Spaziergang weil man den Rücken frei hat

Bei einem Erstgespräch haben wir besprochen warum schon der Start zum Spaziergang unangenehm ist und sich das bis zum Schluß durch zieht.

Beim Vergleich was man als "Normalhundehalter" und als Hundetrainer macht ist aufgefallen, dass man im Alltag viel zu viele Sachen im Kopf hat.

Die geheime Lösung?


Nimm einen großen Zettel und einen Stift.

 

Schreibe vor dem Aufbruch zum Spaziergang alles auf, das Du noch zu erledigen hast und nicht vergessen darfst.


Wenn es auf dem Blatt steht, kannst Du loslassen und die nächste Stunde einfach nur die Zeit mit Deinem Hund und den Anblick der Natur genießen. Außerdem kannst Du Dich nur auf Deinen Hund konzentrieren und die Übungen machen wieder Spaß.


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Hundezentrum Nguyen ♦ Bianca Nguyen-Ott ♦ Hirschbachweg 53 ♦ 64846 Groß-Zimmern

Tel.: 0176-47338772 ♦ Email: info (at) hundezentrum-nguyen.de