<

Mittwoch, 16. November 2016 - 14:46 Uhr

Warum läuft die Hundebegegnung bei mir immer schief?

 
 
Diese Frage wird uns äußerst häufig gestellt. Die Gründe warum ein Hund einen Artgenossen nicht mag, sind vielfältig.
 
Doch in den letzten Jahren haben wir vor allem eines herausgefunden: Wir Hundebesitzer wollen zunehmend funktionierende Maschinen.
 
Dabei ist leider eine ganz große Gefahr: Wir vergessen die Bedürfnisse von Hunden.
 
Der Alltag mit uns Menschen ist echt nicht leicht. Ständig sind wir im Zeitdruck und selbst beim Spaziergang ist das Handy immer wieder in der Hand. Wir hetzten gemeinsam durchs Feld und dann kommt auch noch ein fremder Fiffi, der einen Ausflug mit seinem Menschen machen.... und Hund will doch bloß ungestört mit seinem Besitzer etwas Zeit verbringen.
 
Dann kommt eventuell noch hinzu, dass der eigene Hund angeleint ist und der fremde frei einfach am Hundepopo andockt um besonders intensiv schnüffeln zu können. Frust macht sich im doppelten Sinne breit.... erst allgemein die Störung und dann auch noch die massive Verletzung der Intimsphäre.
 
Als Lösung kommen Kunden dann zu uns und wollen nur den Kurs buchen bei dem sie lernen ihren Hund ruhig zu stellen. Aber wir betrachten ganzheitlich.
Oft müssen wir die Anwesenheit von Artgenossen als neutral umdeklarieren sonst hat der Hundebegegnungskurs keinen langfristigen Sinn.
 
Wenn Euer Hund schon allein die Anwesenheit eines anderen Hundes im Umkreis von 10m als unangenehm betrachtet, dann reicht es nicht aus zu wissen wie Ihr Euren Hund dazu bringt die Klappe zu halten. Nur durch Verbieten, psychischen Druck ausüben und "Deckeln" wird die Hundebegegnung nur kurzfristig besser für Euch. Für den Hund bleibt sie unangenehm, denn jedes Zeichen dem anderen ein Fernbleiben zu signalisieren ist ja unerwünscht und führt zu Ärger.
 
Wir empfehlen Euch ausdrücklich, dass Ihr auch Sportgruppen besucht bei denen sich die Hunde immer mit ihren Besitzern beschäftigen und die Artgenossen in Ruhe lassen! Nur so kann langfristig ein Anker gesetzt werden, dass es in Ordnung ist wenn fremde Hunde in der Nähe sind. Im Gegenteil, wir kehren das in unserer Longiergruppe sogar so weit um, dass die Teilnehmerhunde vollkommen unauffällig und neutral bleiben weil sie zusammen mit ihrem Besitzer in Anwesenheit von Artgenossen Spaß haben!

302 Views

Mittwoch, 9. November 2016 - 00:49 Uhr

Wie lange muss man trauern bis ein neuer Vierbeiner einziehen darf?

Es gibt kaum ein schlimmeres Szenario für einen Hundebesitzer als dass man seinen geliebten Wegbegleiter begraben muss.

Das Leben ändert sich dauerhaft. Der Abschnitt endet und man kann leider nichts dagegen tun.

Die Zeit nach dem Tod des Familienmitgliedes ist schwer. Man hört ein sogenanntes "Phantom-Tippeln" als wenn sich der verstorbene Hund doch noch durch die Wohnung bewegen würde. In manchen Fällen haben Kunden bereits berichtet, dass sie auch ein "Phantombellen" hören. Schließlich ist es ähnlich wie bei Eltern... man hört seinen eigenen Hund aus einer Gruppe bellender Hunde heraus.

Und dann kommt der Punkt an dem man sich wieder danach sehnt sein Leben mit einem Fellmonster zu teilen.

Meist sind Familienmitglieder nicht begeistert wenn nach wenigen Wochen ein neuer Hund einzieht. Doch wie lange ist es normal zu trauern?
Wie viele Tage, Wochen, Monate oder Jahre muss man auf das Zusammenleben mit einem neuen Hund verzichten bis ein neuer Wuffi einziehen darf?
Wann ist es zu früh? Wann ist es perfekt? Gibt es einen perfekten Zeitpunkt?
Hat man den alten Hund nicht mehr lieb wenn man mit dem neuen Spaß hat?
Verdrängt und vergisst man außergewöhnliche Momente und Erlebnisse wenn man mit dem neuen Hund auf Abenteuertour geht?

Wer ist dazu in der Lage darüber zu urteilen, ob die Trauerphase "abgeschlossen" war und ein neuer Hund einziehen durfte?

Es gibt auf all diese Fragen keine allgemeingültige Antworten. Jeder erlebt den Tod seines Hundes anders.
Der Weg des gemeinsamen Alterns ist für jeden Hundebesitzer und seinen Liebling anders.
Es gibt Hundebesitzer, die viel über ihren verstorbenen Vierbeiner reden, sich Bilder oder Videos ansehen. Und es gibt Hundebesitzer, die kaum ein Wort über ihren verstorbenen Begleiter verlieren oder noch lange nicht die Kraft in sich hatten Fotos anzuschauen.

Ehrlich gesagt ist es egal wie viele Hunde man hatte, jeder Hund hat einen eigenen Stellenwert und seinen Platz im Leben seines Besitzers. Über einen verstorbenen Hund kann man schneller sprechen, über lustige Erlebnisse lachen und sich noch immer darüber ärgern, dass der Vierbeiner als Junghund einen Haufen in die Dekoschale auf dem Wohnzimmertisch hinterlassen hat als über einen anderen Hund.

Jeder Verlust ist ein Einzelfall, deshalb hat nur derjenige das Recht darüber zu entscheiden ob es in Ordnung ist sein Leben mit einem neuen Tier zu teilen, der die Trauer empfindet bzw. sich einen neuen Begleiter wünscht.

Das einzige ABER ist, dass der neue Hund niemals den alten ersetzen kann..... auch wenn es die gleiche Rasse ist - es sind vollkommen unterschiedliche Charaktere!


342 Views

Donnerstag, 3. November 2016 - 00:47 Uhr

Medical Training bald als Webinar

Viele Hunde möchten nicht zum Tierarzt gehen und halten die Luft an wenn die Zweibeiner bestimmte Sachen einpacken.
Geht es dann doch nicht zu Onkel und Tante Doc, atmen die Hunde erleichtert auf.

Das muss nicht so sein! Mit Medical Training kann man mit seinem Hund üben, dass bestimmte Handlungen, dir während einer Untersuchung passieren, vollkommen ungefährlich sind und am Ende sogar eine Belohnung wartet!

Wir bereiten uns gerade vor, dass wir Euch dieses Medical Training als Webinar anbieten können damit Ihr bequem von Zuhause aus teilnehmen könnt.

Termin geben wir bald bekannt.


323 Views

Mittwoch, 2. November 2016 - 09:44 Uhr

Meiner will immer spielen, spielen, spielen sonst wird er nicht müde und lässt mich in Ruhe

Aufgrund der vielen verschiedenen Erziehungsmethoden und Ausbildungstheorien sind Hundebesitzer total durcheinander. Die auf dem Markt erhältlichen Ratgeber geben teilweise konträre Handlungsanweisungen und am Ende sind sowohl Mensch als auch Hund total durcheinander.

 

Kunden verschließen sich und suchen erst Rat, wenn die Situation schon total verfahren ist. Manchmal fällt die Kritik "meiner will nur spielen, spielen, spielen sonst tyrannisiert er mich" und bei weiterer Nachfrage wann und ob man neben Ball-, Frisbee- oder Rennspielen auch ruhige Erziehungsmaßnahmen übt, wird das Gesicht verzogen denn "der ist doch erst 10 Monate alt, der ist doch noch zu jung und verliert seinen Spieltrieb".

 

Nie wieder lernt ein Hund so schnell und unkompliziert wie im ersten Lebensjahr!

 

Nicht nur schnelle Spiele machen dem Hund Spaß! Mit der richtigen Anleitung und der perfekt gesetzten Belohnung macht Erziehung genauso Spaß und man kann schnell Erfolge verbuchen!

 

Sogar Fußlaufen mit Leine kann süchtig machen und man bekommt die "Klette" gar nicht mehr vom Bein.

 

Haltet die Lernlektionen klein!

 

Übt besser oft und kurze Zeit anstatt nur ein Mal ganz lang!

 

Wenn der Hund am besten war, dann hört damit auf und spielt zur Belohnung für diesen Meilenstein!


304 Views

Hundezentrum Nguyen ♦ Bianca Nguyen-Ott ♦ Hirschbachweg 53 ♦ 64846 Groß-Zimmern

Tel.: 0176-47338772 ♦ Email: info (at) hundezentrum-nguyen.de