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Mittwoch, 21. Dezember 2016 - 11:49 Uhr

Liebe geht durch den Magen

Ach was ist das toll wenn man einen Hund hat, der alles Fressbare vernichtet was man ihm vor die Nase stellt. Dann hat dieser Vierbeiner uns richtig, richtig lieb.

 

Doch was ist, wenn der Hund von seiner Ration nicht satt wird?
Ist es nicht besser permanent eine prall gefüllte Schüssel hin zu stellen und der Hund darf sich aussuchen wann er frisst?
Wenn wir Nachschub verweigern, liebt mich mein Hund dann nicht mehr?
Warum rät ein Hundetrainer dazu, dass der Hund sich seine Ration verdienen soll? Für Lernen und Training gibt es doch extra Trainingsleckerlis!

 

Die größte Angst, die Hundemamas und Hundepapas plagt ist, dass der Hund sie nicht mehr liebt oder seine Liebe reduziert wenn Futter eingeschränkt wird.
Lösung: Weniger Mama und Papa sein!

 

Der Hund braucht einen vertrauenswürdigen Partner an seiner Seite, der den Überblick behält. Vertrauen und Liebe sind nicht zwangsläufig an materielle Dinge wie Spielzeug und Futter gekoppelt! Es ist die Befriedigung ALLER Bedürfnisse und dazu gehören auch Schutz, Führung und Stabilität.... lauter Dinge, die man nicht kaufen kann.

Verhaltensregeln und auch mal Verzicht sind ebenfalls Dinge, die ein Hund einfordert.
An seine Grenzen gehen oder sich Herausforderungen stellen schweißt ungemein zusammen. Dafür muss man nicht permanent Dinge als Bestechung einsetzen!

 

Überlegt mal warum Ihr Euren menschlichen Partner liebt... Weil er Euch jeden Tag mit einem kleinen Geschenk vor der Nase herum wedelt? Nein! Zu Liebe gehört mehr und das ist bei Hunden nicht anders als bei uns Menschen.

Ja, wenn der Napf mal leer bleibt weil der Hund einfach zu weit über die Stränge geschlagen hat, dann ist das nun mal so.

Jedes Privileg muss man sich erarbeiten.

Ja, keinen Hunger leiden zu müssen ist ein Privileg. Legt mal an Hunde den gleichen Maßstab wie an Menschen.... Wenn wir uns auf der Arbeit aufführen wie großkotzige Prolls, stören Mitmenschen bei deren Aufgaben und sind insgesamt nicht in der Lage unseren Job gut zu machen, warum sollte der Chef uns dann den Rest unseres Lebens weiterhin beschäftigen und entlohnen?
Es gibt eine Abmahnung und meist auch strenge Verhaltensregeln mit Beschränkung der Handlungsfreiheit.

Wenn wir anschließend noch immer unerwünschtes Verhalten zeigen, wird die Kündigung ausgesprochen.... es droht also auch uns Hunger.


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Mittwoch, 14. Dezember 2016 - 09:04 Uhr

Kinder müssen nicht jeden Hund streicheln

Die Entwicklung in den letzten Jahren ist bedenklich, denn das Gefahrenpotential, das zwischen Kind und Hund herrscht, ist gewaltig.
 
Wir schildern mal aus der Praxis.....
 
Ein Hund lebt an einem Gehweg, der von Schulkindern hoch frequentiert wird. Leider wurde dieser Hund von den Schulkindern geärgert während er unbeaufsichtigt im Garten war.
 
Den täglich erfahrerenen Frust setzt dieser Vierbeiner nun in lautes Bellen und Kläffen um wenn sich Kindern nähern..... auch außerhalb des eigenen Grundstücks.
 
Nun begegnet die Hundebesitzerin währen dem Spaziergang einem Elternpaar, das ganz verzückt ihrem Sohn zusieht wie er auf seinem Bobbycar vorwärts saust.
 
Auf weite Entfernung fragen die Eltern, ob ihr Sohn den süß aussehenden Hund streicheln darf. Dies wurde zum Schutz des Kindes verneint.
Kleine redaktionelle Anmerkung: Die Abstand war so groß, dass der sonst mit Kindern unverträgliche Hund an der kurzen Leine ein neutrales Verhalten gezeigt hat.
 
Leider sahen es die Eltern nicht für nötig ihren Sohn zu stoppen und begannen sogar eine Diskussion mit der Hundebesitzerin, dass ihr Sohn unbedingt diesen Hund streicheln muss weil der Kontakt zu Tieren positiv für Kinder sei.
 
Wir müssen nun nicht groß ausschmücken was anschließend passiert ist.... Das Kind kam zu nah.
Die Hundebesitzerin hatte alle Hände voll zu tun einen Biss gegen das Kind zu verhindern während die Eltern (immernoch gemütlich schlendernd) sie verbal davon überzeugen wollten, dass ihr Sohn doch endlich den Hund anfassen darf.
 
Leider mussten wir auch in einem Gruppenkurs die Erfahrung machen, dass ein Kind auf dem Bobbycar sehr nah auf die großen Hunde zu gerollt kam und die Mutter sich nicht darum bemühte ihr Kind aus der Gefahrenzone zu holen während ein Boxer, ein Dalmatiner und ein Labbi mittels Körperspannung und direktem Blickkontakt gedroht haben. Nur durch das Eingreifen als Trainer konnte Schlimmes verhindert werden.
 
Liebe Eltern!
Es ist lebensgefählich für Eure Kinder wenn sie auf einem Bobbycar sehr nah an fremden Hunden vorbei oder sogar auf einen fremden Hund zu rutschen!
 
Hunde sind Raubtiere.
Das bedeutet, dass bestimmte optische Reize den Jagdtrieb auslösen können. Hierzu gehören Kinder auf Bobbycars!
 
Es ist nicht in Ordnung, wenn sich Eure Kinder einfach ungefragt bis auf 50 cm an fremde Hunde heran nähern! Der erste Angriffspunkt des Hundes ist dann leider genau das, was am verletzlichsten ist: Das Gesicht, generell der Kopf- und Halsbereich!
 
Wir können nur eindringlich raten:
- Haltet mit dem Bobbycar einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern.
- Seid direkt neben Euren Kindern wenn Ihr an Hunden vorbei müsst.
- Am sichersten ist, wenn Ihr zwischen Eurem Kind, dem anderen Hundebesitzer und dem Hund geht.
- Dreht ein Hundebesitzer um und/oder stellt sich in einen Seitenweg, ist dieser Hund ÜBERHAUPT NICHT mit Kindern verträglich! Sorgt dann für einen großen Sicherheitsabstand und nehmt wenn es sein muss Eure Kinder an die Hand um die Annäherung zu dem Hund zu verhindern
 
 
Kinder und Hunde sind eine tolle Kombination, aber das Wohl des Kindes steht an erster Stelle. Das heißt dann zwangsläufig, dass ein Kind nicht jeden Hund streicheln soll.
Dies führt dann manchmal mit sich, dass dieser Hund ein Tabu ist um Schmerz und Leid zu verhindern.

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Mittwoch, 7. Dezember 2016 - 11:51 Uhr

Hilfe, mein Hund ist zur Kläfftöhle geworden!

Sehr häufig schildern Kunden am Telefon, dass sie ein Bellproblem mit ihrem Vierbeiner haben.


Meist hat es damit begonnen, dass der Hund irgendwann angefangen hat zu bellen weil jemand die Klingel betätigt hat.

 

Über einen langen Zeitraum ist das dann immer schlimmer geworden und man hat beschlossen sich eine andere Klingel zu kaufen.

Also geht man in den Baumarkt oder bestellt im Internet was neumodisches..... heutzutage gibt es ja Klingeln mit zig verschiedenen Melodien und man muss nicht immer das gleiche Ding-Dong hören.

 

Ach, was war das so hervorragend ruhig als der neue Klingelton dann installiert war. Und es war auch noch so eine tolle harmonische Melodie!

 

..... Ein Monat später.... Mist, der Köter reagiert auf die neue Klingel. Naja, macht nix. Wir haben ja noch 23 andere.

.... Ein Monat später .... Ihr wisst, wie die Geschichte weiter geht :D

.... Ein Monat später...... Die gleiche Aktion wieder.... neuer Klingelton.

....20 Klingeltöne später..... Mist, das Vieh kläfft noch immer. Ach, dann lasse ich meine Besucher einfach auf dem Telefon anrufen.

.... Irgendwann..... Hilfe, mein Hund kläfft wie ein Irrer wenn jemand an der Tür klingelt und jetzt kommt es noch viel schlimmer! Der kläfft auch wenn mich jemand anruft!

 

Ein klein wenig müssen nun Hundetrainer schmunzeln, denn sie wissen woran das liegt: Der Hundebesitzer hat ein Problem umgangen, dabei gedacht schlauer als der Hund zu sein und wurde vom Hund auf ganzer Linie vorgeführt.

Die kleinen haarigen Biester sind schlauer als wir denken!


Sie beobachten uns und sind uns mit ihren Fähigkeiten enorm gut zu riechen und die Flöhe husten hören haushoch überlegen! Da MUSS man daran denken, dass sie ganz einfache Verknüpfungen und Schlussfolgerungen ziehen!


Ding-Dong oder Möp-Tröt oder irgendein anderes Geräusch kündigt immer jemanden an... egal, ob es der Briefträger, Nachbar, Tante oder falsche Adresse- Mensch .... immer interagiert mein Mensch mit einem "Eindringling".

 

Und dann muss man so eine kleine Meute sehr gut im Zaum haben sonst mutieren sie zu kleinen Raptoren.


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Donnerstag, 1. Dezember 2016 - 00:51 Uhr

Denke nicht so oft an das, was Dir fehlt, sondern an das, was Du hast. (Marc Aurel)

Im Alltag erfahren wir so viel Druck, dass wir auch im Privatleben eine negative Sichtweise einnehmen.

Jetzt, kurz vor Jahresende, ist die passende Zeit sich vor Augen zu führen welche Meilensteine wir bereits geschafft haben. Sind wir in diesem Jahr in Schreckstarre verfallen und haben uns nicht weiter entwickelt oder wie viele kleine oder große Baustellen haben wir gemeistert?

Worauf bist Du besonders stolz und hast Du geschafft obwohl die Aufgabe schier unlösbar erschien?

Vergiss nicht, dass schwere Aufgaben aus mehreren Teilen / Lektionen / Stufen bestehen. Vielleicht hast Du nicht die komplette Aufgabe bewältigt, aber bereits einen Teil der steinigen Strecke bewältigt.
 
 
 

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Hundezentrum Nguyen ♦ Bianca Nguyen-Ott ♦ Hirschbachweg 53 ♦ 64846 Groß-Zimmern

Tel.: 0176-47338772 ♦ Email: info (at) hundezentrum-nguyen.de