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Freitag, 28. April 2017 - 17:12 Uhr

Welpen sollen lernen die Treppe zu laufen!

Immer wieder brennt den Welpenbesitzern unter den Fingernägeln wie man dem Hund beibringt nicht die Treppe zu laufen.

Daraus entfachen anschließend heiße Diskussionen, denn Züchter brennen ihren Käufern ein, dass die Welpen im ersten Jahr auf keinen Fall Treppen laufen dürfen, Tierärzte schmeißen mit Fachwissen über Studien um sich, die sich nur darum drehen, dass Hunde HD entwickeln wenn sie bis zum Ende des Wachstums Treppen laufen müssen, Welpenbesitzer haben Angst, dass ihre Hunde die Treppe herunter fallen oder durch den Zwischenraum zwischen den Treppenstufen rutschen und 2 Stockwerke tiefer schwer verletzt auftreffen und Hundetrainer denken mit Grauen an schwere Junghunde und erwachsene Hunde, die Angst vor Treppen haben, die lernen sollen Treppen ordentlich zu überwinden.

Wir mussten bereits mehrmals zu verschiedenen Hunden fahren und im Einzeltraining die Angst vor Treppen abbauen. Die Angst vor Treppenstufen zeigt ihre wahre Problemhaftigkeit erst wenn der Hundebesitzer aufgrund von körperlichen Einschränkungen nicht mehr in der Lage ist seinen Hund hoch zu heben und zu tragen oder der Hund so schwer geworden ist, dass das Tragen sowohl für den Mensch als auch für den Hund ein zu großes Risiko ist.

Am kuriosesten ist, dass wir Hundetrainer zuerst gefragt werden, wie man dem Hund beibringt auf keinen Fall die Treppe zu laufen und spätestens ein Jahr danach wollen alle wissen, wie man dem Hund die Angst vor der Treppe nehmen kann.

Wir schütteln immer wieder über diese Vorgehensweise den Kopf, denn meist müssen wir zum Einzeltraining zum Kunden nach Hause fahren und dann am besten über die Hauruckmethode dem Hund die Angst vor Treppenstufen nehmen. Dabei gibt es eine viel bessere Variante.

Man kann schon früh damit anfangen dem Welpen und späteren Junghund zu zeigen wie er möglichst gelenkschonend eine Treppe überwinden kann. Hierbei ist es natürlich massiv von Vorteil wenn man sich eine mittelgroße bis große Rasse ausgesucht hat. Diese Hunde haben viel früher eine ausreichende Beinlänge als kleine Rassen.

Sobald der Welpe nicht mehr hopsen muss um von einer Stufe zur nächsten zu steigen, kann man daran arbeiten, dass das Erklimmen der Treppe in einem flüssigen Ablauf stattfindet. Auch das Hinabsteigen sollte in gemäßigtem Tempo stattfinden um Verletzungen bei Mensch und Hund vorzubeugen.

Die meisten Verletzungen geschehen, wenn Hunde mitten auf der Treppe Angst bekommen und durch einen riesigen Sprung der Situation entfliehen wollen. Hat man genau dann die Leine noch in der Hand, wird man als Besitzer mitgerissen. Die Verletzungsgefahr und Spätfolgen durch Unfälle im Bereich von Treppen sind immens!

Wenn Hunde schon früh den Bewegungsablauf kennenlernen, entwickeln sie ein besseres Körpergefühl und haben später keine Angst vor der Gewichtsverlagerung auf die unterschiedlich gesetzten Pfoten in der schiefen Ebene. Der Welpe lernt also die Nervensignale der einzelnen Pfoten im Gehirn zu verarbeiten. Darüber hinaus muss der Welpe ja auch an die notwendigen Muskelpartien Signale senden um den Körper zu stabilisieren und baut so die notwendige Muskelstärke auf.

Natürlich muss man die Einheiten so kurz halten, dass die Gelenke nicht überlastet werden. Also lieber nur 3 Mal auf den Tag verteilt 6 Stufen meistern lassen anstatt 15 Mal ein komplettes Stockwerk! Die Dosis macht das Gift.

Für unsere Welpenspielstunde haben wir extra einen Steg anfertigen lassen bei dem die Stufen deutlich niedriger sind als normale Treppen für uns Menschen. So können wir auch schon Welpen kleiner Rassen das richtige Absolvieren von Stufen zeigen.... sowohl bei offenen Stufen als auch bei geschlossenen. Auf diese Weise vermeiden wir Unfälle mit Durchrutschen zwischen den Stufenbrettern.

Wer mit seinem Welpen an unserer Welpenspielstunde das Treppensteigen erlernen will, meldet sich am besten gleich für Mittwoch an:https://www.hundezentrum-nguyen.de/anmeldungspielstunde.html
 
 
 
 

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Donnerstag, 27. April 2017 - 07:39 Uhr

Hilfe, hier passiert noch ein Unglück!

Es ist schon etwas länger her als telefonisch ein Hilferuf eintraf.

"Ich brauche ganz dringend Ihre Hilfe, das kann hier bei uns daheim so nicht weitergehen, da passiert noch ein Unglück!"

Während dem Telefonat hat sich schon ein ganz gravierendes Problem abgezeichnet: Hund und Herrchen finden keinen Draht zu einander.

Das Tier hat sich voll und ganz dem Frauchen angeschlossen, doch die soll bald in Kur fahren und muss ihren Hund daheim lassen. Die Fronten seien so verhärtet, dass das Herrchen sogar damit gedroht hat die Flinte aus dem Schrank zu holen und den kleinen Dackel zu erschießen.

Also sollte bei einem Erstgespräch ermittelt werden, ob eine Annäherung zwischen Herrchen und Hund stattfinden kann.

Schon die ersten 30 Minuten waren eine Achterbahnfahrt, denn die Anforderungen, die an den Hund gestellt wurden, konnte das Tier unmöglich erfüllen.

Punkt 1: Der Hund soll besser auf das Herrchen hören, aber ohne dass das Herrchen mit dem Hund beschäftigen muss.

Punkt 2: Herrchen fühlt sich zurück gesetzt und als Mensch zweiter Klasse weil der Hund erst 20 Minuten jammernd und heulend hinter der Haustür sitzt bevor er zu Herrchen geht um dort Anschluß zu suchen während Frauchen den Einkauf erledigt.

Punkt 3: Der Hund soll ruhiger werden obwohl er nicht Gassi geführt wird, die vorherigen Dackel wurden auch nie spazieren geführt weil man Jagdhunde nie Gassi führt.

Punkt 4: Der Hund soll aufhören Socken und Spielzeuge zu zerstören.

Nun, ehrlich gesagt lag das Problem die ganze Zeit nicht beim Hund.

Ja, es stimmte, dass der Hund ständig in Bewegung war und dazu neigte los zu kläffen wenn sich Frauchen mit einer anderen Person beschäftigt. Doch dieses Problem und dass der Hund alle Spielzeuge und Socken in atomare Einzelteile zerlegt rührt einher mit Problem Nr. 3.

Die vorherigen Hunde wurden nicht Gassi geführt weil sie allein durch die regelmäßige Mitnahme zur Jagd so bewegt und ausgelastet wurden, dass sie die privaten Spaziergänge nicht benötigten. Doch dieser junge Herr im spritzigen Alter von 3 Jahren geht nicht auf die Jagd weil Herrchen dieses Hobby nicht mehr ausführt. Wo soll der Hund denn mit seiner Energie nun hin?

Nun zu den größten beiden Problemen.
Punkt 1 und 2 lassen sich lösen, wenn der Mensch bereit ist sich zu öffnen. Während dem Erstgespräch hat der Hund mehrfach versucht mit dem Herrchen in Kontakt zu treten. Obwohl der Hund schon fast 3 Jahre lang die Erfahung gemacht hat, dass dieser Mensch ihn immer wieder zurück weist, hat der kleine Kerl noch immer nicht die Hoffnung verloren.
Er bietet sich immer wieder an, doch der Mensch blieb verschlossen. Erst als der Hinweis kam, dass der Hund versucht Nähe aufzubauen, mit dem Menschen zu kommunizieren, wurde es dieser Person bewusst. Doch es ist nicht so einfach über seinen Schatten zu springen.

Vor Hunden können wir nur den Hut ziehen!
Sie geben uns nicht so schnell auf.
Sie haben länger Hoffnung als wir es uns selbst zutrauen.
Sie sehen in uns viel mehr als wir in uns finden.
Und was erwarten Hund als Gegenleistung? Wenig.
Nähe, Zuneigung, Dazugehörigkeit.

Nur eine Sekunde Aufmerksamkeit lässt in ihnen die Hoffnung neu entfachen.


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Freitag, 21. April 2017 - 07:06 Uhr

Wenn der Gegenstand noch immer dem Hund gehört.....

Bei einem Erstgespräch wurde uns erzählt, dass der Besitzer von seinem Hund beim Spiel "gebissen" wurde und er weiß gar nicht warum.

 

In diesem Video geht es zwar nicht um ein Spielzeug, aber um eine Körperhaltung, die Hunde einnehmen wenn sie einen Gegenstand für sich beanspruchen.

 

Zurück zu dem Spiel, das total schief gelaufen ist.
Der Kunde hat erzählt, dass er mit seinem Hund Ball gespielt hat. Ein paar Mal ging das total gut.

Der Hund ist wie eine Rakete dem Ball hinterher gerannt, kam sofort zurück und hat im Rennen den Ball quasi schon entgegen gespuckt.
Aber dann wollte er den Ball nicht her geben und der Besitzer hat "Aus" befohlen.

Der Ball wurde vom Hund zwischen seine Pfoten auf den Boden gelegt. Aber jetzt war der Abstand so groß, dass Herrchen zum Hund gehen musste um den Ball aufzuheben. Der Mann bückt sich um an den Ball zu kommen und denkt sich "Ach, so langsam wird der Racker müde. Ich werfe noch ein Mal, dann schläft er später gut."

Gedacht, getan.

 

Der Hund holt den Ball, spuckt ihn seinem Besitzer aber wieder nicht entgegen sondern behält ihn im Maul.

Erneut sagt Herrchen "Aus", denn er will den Ball einstecken damit beide den Heimweg antreten können. Da der Hund wieder Abstand hält, muss der Besitzer zu seinem Vierbeiner gehen und muss sie wie vorher auch, bücken um an den Ball zu kommen.

Doch dieses Mal hat der Hund seinen Ball nicht einfach ausgespuckt und auf den Boden gelegt.... Nein, dieses Mal steht eine Pfote auf dem Ball.

 

Schaut Euch das Video mit dem kleinen Chewie an, der lernt einen Kauschuh aus Rinderhaut auf dem Boden liegen zu lassen bzw. auszuspucken. ..... https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1539172466106448/

 

Könnt Ihr sehen, dass er sich mehrfach mit einer Pfote auf den Gegenstand stellt?

 

Nein, das ist nicht einfach nur um besser daran knabbern zu können. DAS macht er bewusst um sofort klarzustellen "Das gehört mir!"

 

Wenn Eure Hunde dieses Verhalten zeigen, dann streckt Ihr gefälligst nicht die Hand aus um den Gegenstand zu holen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Euer Hund auf tierische Art sagt "Nimm gefälligst Deine Finger weg sonst ziehe ich andere Seiten auf" ist sehr hoch.

 

Wie Ihr in dem Video seht, wird Chewie mit Hilfe von Leberwurst von seinem Gegenstand weg gebeten UND NIEMAND GREIFT HIN!
Warum? Weil dem Hund durch das Hingreifen signalisiert wird, dass wir den Gegenstand für uns beanspruchen. DAS führt dazu, dass Chewie in Zukunft entweder die gefundenen Gegenstände schnell herunter schlingt oder er haut uns auf die Finger.

 

Wie komme ich an den Gegenstand damit ich ihn mitnehmen kann? Solange Dein Hund seine Pfote drauf stehen hat - gar nicht. Deshalb wird Chewie ja weg geführt. Für das Aufgeben seines Eigentums bekommt er Leberwurst. Erst wenn wir uns zu 100% sicher sind, dass er seine volle Aufmerksamkeit uns Menschen widmet obwohl wir in der Nähe von dem Gegenstand sind UND der Hund will den Gegenstand nicht haben, DANN können wir ihn aufheben.

 

Ansonsten bekommen wir halt nach Hundemanier eine "gefeuert". Und da kann man dem Hund keinen Vorwurf machen.

Wenn wir nochmal zurück gehen zu der Geschichte mit dem Hund, der seinen Besitzer wegen dem Ball "gebissen" hat, dann kann man schon viel früher erkennen, das die Situation eskaliert.

 

Punkt 1: Der Hund hat sein Verhalten verändert.... Er behält den Ball bei sich. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen das Spiel zu beenden.

 

Punkt 2: Der Hund hat beim ersten Befehl "Aus" schon seine Beute nicht richtig aufgegeben.... Wir haben extra nachgefragt und auch jetzt im Text erwähnt, dass der Ball zwischen den Vorderpfoten des Hundes lag.... Alles, was unter dem Hund liegt bzw. ein Hund sich drüber stellt, geht in seinen Eigentum über! Schon hier hätte der Besitzer nicht hinfassen dürfen.

 

Wer eine Interpretation von diesem Warnschnapper möchte: Der Hund hatte keine Lust mehr zu spielen. Er kann aber dem Reiz durch den Ball nicht widerstehen. Deshalb wollte er den Ball nicht mehr her geben und weil der Mensch nicht gehört hat, gab es eine Zurechtweisung.

Welche Maßnahme bei diesem Hund verordnet wurde? Der Ball darf nur ein, maximal zwei Mal geworfen werden. Solange der Hund noch unbedingt will, muss man dieses Spiel beenden.

 

Es ist nicht ratsam einen Hund so lange dem Ball hinterher zu jagen bis er nicht mehr will und der Vierbeiner seinem Menschen dann mittel Einsatz von Zähnen einen Schlußpunkt setzen muss. Der Hund denkt sonst: Spiel ist doof und will sich irgendwann nicht mehr mit seinem Besitzer beschäftigen.


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Dienstag, 18. April 2017 - 06:53 Uhr

Die wollmilchgebende Beschützersau

Regelmäßig kommen wir bei Erstgesprächen, Gruppenkursen und im Einzeltraining auf das Thema Spaziergang.

 

Jeder hat eine andere Vorstellung davon was sein Hund für Kommandos beherrschen soll. Doch es herrscht auch Einigkeit: Der Hund soll während dem Spaziergang immer hören.

 

So und nun müssen wir erstmal herausfinden was sich denn jeder unter einem Spaziergang vorstellt ..... In den meisten Bildern, die uns beschrieben werden, wollen die Kunden einen Hund, der ihnen jeden Wunsch von den Lippen abliest.

 

Während wir uns vorwärts bewegen, fällt uns aber etwas ganz gravierendes auf: Die Hunde werden von den Besitzern immer wieder weg geschickt.

 

Auf Nachfrage, warum der Hund denn jetzt einfach abgewiesen wird, bekommen wir diese Antworten:
- Ich will mich nicht die ganze Zeit mit dem Hund beschäftigen müssen.
- Er darf mit laufen und ich will mich mit Ihnen unterhalten oder wenn ich alleine bin, meine Gedanken sortieren.
- Der kommt doch nur weil er denkt ich habe ein Leckerchen.
- Ich will die Runde fertig laufen und nicht ständig wegen dem Hund stehen bleiben. Da sind noch ein paar Kilometer vor uns.

 

Als Hundetrainer ist man dann etwas enttäuscht weil diese Kontaktaufnahme des Hundes ein Zeichen dafür ist, dass der Hund gerne eine Zusammenarbeit wünscht. Der Mensch hingegen sieht dies nicht und wenn, dann eher als Belästigung anstatt als Einladung.

Das hat uns dazu bewogen mal ein Video zu drehen so wie Kunden es sich vorstellen.... Man geht durch die Natur und wird vom Hund begleitet, der aber den Menschen in Ruhe lässt. Das Video ist zu finden auf Facebook: https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1539134579443570/

 

Ja, ist jetzt mal ein sehr langweiliges Video... Aber guckt es Euch nochmal an.

 

Emma und Zookie kennen unsere Spaziergänge anders, deshalb sind sie am Anfang etwas verwirrt und suchen den Kontakt.

 

Achtet bitte darauf was passiert als sie überhaupt keine Rückmeldung bekommen. Wir gehen einfach so vorwärts.

 

Ab der 7. Sekunde ist ein Hund aus dem Bild verschwunden. Wäre jetzt keine Schleppleine dran gewesen, wäre Emma ihren eigenen Weg gegangen und hätte sich gedacht "Was soll ich bei der langeweiligen Alten, die sich eh nicht um mich kümmert?".

 

Kurze Zeit später ist auch der zweite Hunde weg.

 

Nein, da lag nix interessantes auf dem Boden, da kam niemand, auch der parallel verlaufende Weg war leer. NUR WIR 3 WAREN WEIT UND BREIT.

 

Erst eine ganze Weile später tauchen die Hunde wieder auf, laufen extra quer vor die Füße um den Menschen darauf hinzuweisen, dass sie etwas interessantes vernehmen.... eine Kontaktaufnahme.... aber der Mensch geht einfach stur weiter weil er seinen Gedanken nachhängen will oder was auch immer der Grund für die Kommunikationsverweigerung ist.

 

Bei einem Erstgespräch wurde mal gesagt: Aber wenn ich mich mit meiner Freundin und ihrem Hund treffe, dann will ich mich mit ihr unterhalten und die Hunde sollen sich mit einander beschäftigen aber uns nicht verlieren, nicht jagen, andere Menschen in Ruhe lassen ..... es war eine sehr lange Liste an Anforderungen.

 

Und da hat sich eine Doppelmoral heraus kristallisiert.

 

Auf der einen Seite sagen zig Hundebesitzer:
Der Hund ist mein bester Freund.
Er tröstet mich wenn ich traurig bin.
Obwohl er meine Worte nicht versteht, hört er mir jederzeit zu.
Ich bin nicht einsam weil ich einen Hund habe.

 

So, und jetzt kehren wir zurück zum Anfang dieses Blogeintrages.... Der Hund soll zwar mit laufen aber seinen Besitzer in Ruhe lassen.

 

Ist die beste menschliche Freundin dabei, dann wird mit ihr interagiert. Aber wenn man mit dem besten tierischen Freund unterwegs ist, dann soll er seinen Weg gehen und ich gehe meinen damit ich meine Gedanken sortieren kann?

 

Obwohl ich als Mensch mich nicht um den Hund kümmere, ihm die Interaktion verweigere, soll er für mich durchs Feuer springen wenn es sein muss und jederzeit auf Befehle reagieren.

 

Was würdet Ihr von Eurer besten Freundin denken, wenn sie sich Euch gegenüber während dem Spaziergang SO verhalten würde?

 

Würdest DU mit dieser Freundin gerne spazieren gehen und wenn sie dann mal ein Wort sagt sofort reagieren?

 

Denkt doch bitte mal darüber nach und schreibt auf welche Ansprüche Ihr an Euren Hund stellt.

 

Und denkt darüber nach welche Faktoren sich gegenseitig ausschließen:
- ein eng mit dem Menschen verbundener Hund soll sich ruhig beim Spaziergang 150m weit entfernen und auf der Wiese alleine Spaß haben?
- ein Hund, der sich von Fremden gerne anfassen lässt soll mich vor Menschen beschützen und sofort die Zähne zeigen sobald mir jemand merkwürdig vorkommt?
- ein Hund, den ich jederzeit problemlos bei Freunden oder in der Hundepension abgeben kann weil ich etwas vorhabe, aber gleichzeitig soll er sich nicht von Fremden klauen lassen wenn ich ihn im Garten lasse?
- ein Hund, der sich jeden Futterbrocken oder Leckerli sofort vom Boden holen darf wenn ich es fallen lasse, aber er darf keine Wurst fressen, die ein Tierquäler mit Gift behandelt und extra an der Gassistrecke hin gelegt hat?


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Freitag, 14. April 2017 - 07:02 Uhr

Wenn im Urlaub nicht weiter gebarft werden kann...

Die Osterferien stehen und vor der Tür und manche von Euch haben bereits mit der Planung des Sommerurlaubes begonnen.

 

Im letzten Jahr haben mir mal die Nackenhaare kreuz und quer gestanden weil Kunden es sich viel einfacher vorstellen den Hund im Urlaub zu ernähren, als es dann tatsächlich ist.

 

Das Problem: Wer seinen Hund barft und in der Ferienunterkunft keine Möglichkeit hat das gefrorene Fleisch zu lagern ist gezwungen eine andere Füttungsmethode zu benutzen.

 

Die einfachste Lösung, die von vielen gedacht wird: Dann benutze ich einfach Trockenfutter weil es keine Kühlung braucht und wir wenig Müll verursachen.

 

Nun, teilweise ist dies wirklich gut gedacht. Es gibt hochwertige Futtermittel die wir auch selbst verfüttern würden.

ABER der Mensch neigt dazu alles viel zu einfach haben zu wollen und schießt über das Ziel hinaus. Es ist bereits vorgekommen, dass Kunden dann nur für den Urlaub die Menge an Trockenfutter bestellt haben.

 

Jetzt werden manche von Euch wieder Fragezeichen in den Augen haben weil "Was ist denn falsch an diesem Gedanken? Der Hund wird doch vor dem Urlaub und nach dem Urlaub wieder gebarft."

 

Punkt 1: Die Zusammensetzung des Futters ist unter Umständen anders.

Wer barft, der gibt dem Hund frisches Fleisch, Knochen, Innereien sowie Gemüse und Obst. Diese Zusammensetzung ist wahrscheinlich anders als die des Trockenfutters.

Achten also bitte bei der Auswahl des Trockenfutters darauf, dass bei den einzelnen Futterkomponenten nicht zu viele Abweichungen von Eurer sonst angewendeten Zusammenstellung vorkommen.

 

Punkt 2: Es handelt sich um eine vollkommen andere Fütterung, die IM Hund vollkommen anders verarbeitet wird.

Wer schon mal von Frischfleisch auf Dosen- oder Trockenfutter umgestellt hat, wird ein paar Punkte wieder erkennen....
Frischfleisch wird vom Hund viel schneller durch die Verdauungsorgange "geschoben" und dadurch in kürzerer Zeit verarbeitet. Am deutlichsten sieht man dies bei Herz.
Wer schon mal frisches Herz samt Blut verfüttert hat, darf sich am nächsten Tag einen kohlrabenschwarzen Haufen ansehen. Und hier eröffnet sich.... Barf wird vom Körper innerhalb von 24 Stunden durchgeschleust.

Bei der Gabe von Trockenfutter kommt es durchaus vor, dass es bis zu 76 Stunden im Körper verbleibt bis der Hund es wirklich verdaut hat.

 

Punkt 3: Der Energiebedarf ist im Urlaub anders als daheim

Im Urlaub hat man endlich Zeit für ausgedehnte Spaziergänge und richtig ausgelassen mit dem Hund herum zu toben. Dies hat zur Folge, dass der Hund einen höheren Energiebedarf hat.

Plant bitte bei der Futterberechnung immer noch Zusatzrationen ein damit Euer Liebling keinen Hunger leiden muss. Ein hungriger Hund ist ein unzufriedener Hund, der Euch den Urlaub vermiesen kann.

 

Punkt 4: Eine Futterumstellung bedeutet Stress für den Körper

Stellt bitte noch dem Urlaubsantritt das Futter um. Es kann passieren, dass die erste Woche reibungslos verläuft. Allein, dass es ein anderes Futter gibt, kann aber zu Durchfall, Erbrechen oder plötzlich massivem Haarverlust führen.
Diese Missgeschicke möchtet Ihr nicht im Urlaub erleben!

 

Punkt 5: Ein Ortswechseln bedeutet Stress für den Körper

Jeder Ortswechsel bedeutet Stress für den Hund. Nicht nur beim Umzug in eine andere Wohnung oder ein neues Haus ist der Hund unter Stress. Auch wenn wir in Urlaub fahren ist der Wechsel in die Ferienwohnung ein Ortswechsel und kann beim Hund zu Stress führen, der dann auch Durchfall, Erbrechen, massiver Haarverlust und Ruhelosigkeit zur Folge haben kann.

 

Das Fazit von allen 5 Punkten:

- Macht bitte die Futterumstellung mehrere Wochen VOR der Abreise! Ihr müsst dann natürlich mehr Futter einplanen.

- Plant bitte größere Tagesrationen ein, somit erhöht sich natürlich die Futtermenge, die Ihr bestellen müsst.

- Bestellt das Futter frühzeitig! Es spricht doch gar nichts dagegen, wenn Ihr schon 4 Wochen vor der Futterumstellung alles bei Euch daheim stehen habt. Es gibt nix schlimmeres als wenn Ihr auf den letzten Drücker dann doch noch eine andere Alternative besorgen müsst weil das ursprüglich gewünschte Futter genau dann nicht lieferbar ist, wenn Ihr es braucht.


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Montag, 10. April 2017 - 07:57 Uhr

Aus dem Zusammenleben mit einem Welpen....

Um diese Erklärung verstehen zu können, müsst Ihr Euch das Video auf Facebook öffnen: https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1517216101635418/ 

 

 

Ach was für schlimme Folgen auf einen warten wenn man im Eifer des Spiels den Kong durch die Luft wirbelt und der dann dummerweise in der Nähe von Zookie zum Liegen kommt.

 

Und Zookie hat so gar keine Lust, dass ein nerviger Welpe ständig an ihr vorbei trampelt und ihren Schönheitsschlaf stört!

 

Da wird über den bösen Blick direkt geklärt "Wag Dich bloß nicht. Jetzt ist Schluß!"

 

Cooper, ein Leisetreter geworden, möchte sich keinen Ärger einhandeln und hadert mit sich.... Soll ich es versuchen und das Spielzeug holen?.....

Aber die Alte da fackelt nicht lange wenn ich jetzt nicht höre! .... Auf der einen Schulter sitzt der Engel und auf der anderen sitzt der Teufel.

 

Schaut Euch in dem Video genau an mit wenig Aufwand der Border Collie seine Grenze klarmachen und die Einhaltung verlangen kann!

 

Erst als Cooper durch weggehen signalisiert, dass er die Grenze verstanden hat, entspannt sich Zookie wieder.

 

Wenn Euch jemand weiß machen will, dass Hunde immer ein optisches Hilfsmittel wie den Wechsel eines Untergrundes, die Ecke von einem Schrank, einer Wand oder eine Türzarge vorhanden sein muss, dann ist dies Quatsch.

 

Zookie denkt nicht darüber nach an welcher Ecke sie jetzt dem kleinen Kerl signalisiert wann er zu nah ist! Sie denkt nur fokussiert "Nein, Du hampelst hier nicht rum. Bleib weg sonst lernst Du mich von meiner schlimmen Seite kennen."

 

Da reicht ein leichtes Hochziehen der Lefzen aus und der eben noch wilde Watz dreht um.

 

So muss das laufen Ihr Lieben! Eine Grenze ist eine Grenze.

 

Ohne darüber nachzudenken "Hat er mich danach überhaupt noch lieb?" oder "Verliert er sein Vertrauen in mich?" Das eine hat mit dem anderen nämlich nix zu tun.


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Montag, 3. April 2017 - 07:16 Uhr

Fußlaufen richtig erlernen

Könnt Ihr Euch noch an das Leinenführigkeitsvideo von gestern erinnern, das in Zeitlupe lief weil dort zu viele Fehler eingebaut waren?

 

Heute gibt es das Video in dem wir Euch zeigen wie es eigentlich laufen soll: https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1526857547337940/ 

 

Worauf Ihr beim Ansehen achten müsst:
- In welcher Hand befindet sich die Belohnung?
- Wo befindet sich der Hund als er belohnt wird?
- Wo wird die Belohnung gereicht?
- Wie groß ist die Strecke, die der Hund "gut" laufen muss?
- Warum dreht Frauchen von Chewie weg?

Schaut Euch für jede Frage das Video neu an um die Antwort zu finden.

UND.... Vielleicht fällt es Euch gar nicht gleich auf, aber Chewie wird immer nur mit seinem Namen angesprochen.

 

Der Befehl FUSS oder BEI wird noch kein einziges Mal gesagt.

 

Warum?
Chewie zeigt das Verhalten noch nicht sicher genug um es mit einem Befehl zu verknüpfen. Er lässt sich von allen möglichen Reizen ablenken und wenn wir genau in diesem Moment "Fuss" sagen, kann der Hund dann die Verknüpfung schaffen "Fuss bedeutet interessanter Hund am Horizont" und glotzt bei dem Befehl durch die Gegend um den Reiz zu suchen.

 

Beobachtet mal Eure Hunde, was tatsächlich passiert wenn Ihr den Befehl für die Leinenführigkeit sagt.
- Schauen sie gelangweilt zu Boden und wollen Euch nicht ansehen? .... Die Definition für das Fußlaufen ist falsch und bedeutet "wir dappen jetzt lustlos und vollkommen langweilig irgendwo entlang."
- Sagst Du den Befehl und Dein Hund dreht sich sofort um und guckt über das Feld als will er sehen was da kommt? .... Deine Definition für das Fußlaufen bedeutet, dass sich etwas Interessantes nähert UND Du vom Hund nur dann Orientierung verlangst wenn jemand anderes kommt.

 

Was daran falsch ist? Die Definitionen sind es.


Nicht die Leine ist das Problem sondern das was Ihr in den Befehl hinein interpretiert habt. Dementsprechend laufen die Hunde neben Euch.

Was Ihr Euch eigentlich wünscht? Hunde, die mit Euch zusammen arbeiten möchten und Euch mit Freude oder sogar einem Lächeln im Gesicht ansehen. DAS ist Leinenführigkeit. DAS ist Fußlaufen.... WIR machen etwas zusammen.
Und dieses Gefühl fängt mit diesen kleinen Schritten an, die Euch Chewie zeigt.


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Sonntag, 2. April 2017 - 07:57 Uhr

Fehler beim Erlernen des Fußlaufens

Guten Morgen Ihr lieben!


Heute haben wir mal wieder ein Video vom kleinen Chewie für Euch, das wir zwei Mal bearbeitet haben damit es an den richtigen Stellen in der Zeitlupe läuft und Ihr die Fehler erkennen könnt: https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1526827504007611/

 

Chewie nimmt am Kleinen 1x1 für Welpen teil und lernt gerade das Gehen an der lockeren Leine.


Wenn Ihr durchs Internet surft und hier in verschiedenen Gruppe die Frage stellt wie man am besten seinem Hund das Fußlaufen beibringt, werden Euch einfach als Standard diese Antworten gegeben:
- Bleib stehen bis der Hund aufhört zu ziehen
- Wenn der Hund Dich überholt, umdrehen zum plötzlichen Richtungswechsel

 

Aber diese Wege haben bei Chewie zu einer "Sackgasse" geführt. Er hat nur gelernt den Zug auf der Leine weg zu nehmen. Die Orientierung am Menschen wurde vollkommen vergessen und wird bei diesen Lernmethoden überhaupt nicht verlangt.....

Warum wir gerade bei Welpen hier oft schimpfen? Beide Methoden arbeiten nach dem Prinzip: Mach einen Fehler damit ich Dich korrigieren kann.


Das hat bei Chewie dazu geführt, dass er grundsätzlich vorne läuft, erst zieht, sich dann hin setzt wenn die Leine zu Ende ist um die Spannung weg zu nehmen. Macht der Mensch einen Schritt vorwärts, ist sofort wieder Zug auf der Leine.

 

Dreht man sich um, kommt Chewie sofort mit, ABER weil er den größeren Bogen laufen muss, hat er eine größere Geschwindigkeit und hängt sofort wieder in der Leine und knallt ins Halsband.

 

 

Ja, jetzt werden wieder einige laut schreien: Bloß kein Halsband bei Welpen!!!! Die müssen am Geschirr laufen bis sie es gelernt haben!


Mööööp: Dieser Welpe hat bereits 14 kg Körpergewicht. Legen wir ihn ans Geschirr, tut das in den Händen sehr weh wenn er zieht... und mit einem Geschirr hat er eine deutliche bessere Kraftübertragung auf die Leine und somit auf unsere Hände als wenn er am Halsband läuft.

Und übrigens... wenn man einen anderen Lernweg einschlägt, muss man dem Hund gar nicht erst ein Geschirr anziehen....

Viel effektiver in Chewies Fall ist: Ich helfe Dir es gleich richtig zu machen.

 

Daher seht Ihr in dem Video, dass der Mensch erst ein paar Schritte rückwärts von Chewie weg geht.
Chewie nimmt Blickkontakt auf weil er sich fragt "Wo gehst Du denn hin?".
In dem Moment, in dem er zu 100% seine Aufmerksamkeit auf den Menschen konzentriert ist und zielsicher folgt, dreht man sich ein und plötzlich läuft der Hund ganz ordentlich im Fuß!

 

UND JETZT MUSS ALLES STIMMEN!

 

Ihr seht in dem Video, dass der Hund alles richtig gemacht hat, aber der Mensch sich nicht richtig vorbereitet hat.

 

Die Futtertube UND die Leine wurden falsch gehalten.

 

Wenn Ihr das Video erneut anseht, müsst Ihr unbedingt auf die Hände des Menschen schauen.... Die Futtertube war in der rechten Hand, aber der Hund sollte auf die linke Seite .... weil der Wechsel der Futtertube in die linke Hand einen Bruchteil der Sekunde gedauert hat, war der Moment um ihn für das richtige Verhalten zu belohnen vorbei.

 

Als die Futtertube gereicht wurde, stand Chewie schon schräg vor dem Menschen! DAS darf ebenfalls nicht belohnt werden.

 

Aber die Schritte vorher hat er hervorragend gemeistert und alles richtig gemacht!

 

Was müsst Ihr also tun?
- Die Belohnung muss immer dort sein wo der Hund laufen soll.
- Damit die Bestätigung schnell genug erfolgen kann, müssen die Belohnungshappen klein, leicht abschluckbar und immer auf der Seite sein, auf der belohnt wird
- Nicht so viele Schritte gehen bis der Hund es falsch macht! Fangt mit 2 Schritten an!!!!!
- Haltet für mehrere Tage das Lernpensum stabil! Wir Menschen neigen dazu bei Erfolg schnell gierig zu werden.... Mein Hund schafft 5 Schritte am Stück, dann geh ich jetzt einfach längere Strecken, der schafft das schon. DAS FÜHRT ZU RÜCKSCHRITTEN UND MAN MUSS VON VORNE BEGINNEN!
- Konzentriert Euch darauf Euch richtig zu bewegen
- Kein Rumhampeln mit den Händen sonst animiert Ihr die Hunde zum Anspringen.
- Nicht so lange "Du bist aber so fein gewesen und hast das toll gemacht, wir haben 2 Schritte geschafft und machen das jetzt gleich nochmal damit wir das lernen und später gaaaaaaanz toll an der Straße laufen können." loben. Ganz kurze Belohnungsworte in hoher Stimme, nicht den Hund anfassen sondern gleich die nächsten Schritte gehen.... WIR WOLLEN LAUFEN und nicht kuscheln.
- ERST muss sich der Mensch ausrichten und bereit sein und dann üben.
- NICHT Schritte gehen, in die Jackentasche greifen, in der Tüte nach dem Leckerli kramen, jetzt fein gemacht sagen.... DER MOMENT IST SCHON VORBEI
- Nehmt erst ein bis 3 Leckerlis in die Hand, macht eine kleine Übungssequenz und wenn die Hand leer ist, bleibt Ihr stehen!!!!!
- Wenn Euch Euer Hund einfach auch so anschaut UND kein Zug auf der Leine ist, dann lobt diese Verhalten ebenfalls! Viel zu oft wird das einfach als Übungssituation verkannt und übergangen. DAS ist verschenkte Orientierung, die wir später umständlich wieder zurück lernen müssen und es fehlt dann etwas ganz entscheidendes: Der Hund sieht uns freiwillig an.
Später wird er uns ansehen weil es konditioniert, also gezielt erlernt, ist.


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Samstag, 1. April 2017 - 07:53 Uhr

Aus dem Zusammenleben mit einem Welpen....

Dem Gesicht des kleinen Cooper kann man ansehen, dass jemand bereit ist neue Missetaten zu vollbringen.

Und das ist kein Aprilscherz!

 

Da wandert der kleine Cooper durch die Wohnung, schaut sich alles genau an, schleicht sich in Zookies Box und trampelt dort so lange auf der schlafenden Emma herum bis diese halbwegs die Box verlässt.

 

Der kleine Herr hat teilweise erreicht was er wollte...... Etwas tun.

 

Was Ihr in dieser Situation macht? Das kommt darauf an, ob


O Ihr Zeit für eine kleine Lernsitzung habt.

Investiert Ihr 3 Minuten und übt die akurate Ausführung von beispielsweise Platz und sich 2 Schritte in jede Richtung entfernen, habt Ihr ruckzuck einen müde gearbeiteten Hund.

 

O Ihr keine Zeit habt und an einem Webinar teilnehmen müsst.

Nun, das war bei uns der Fall.

 

Cooper durfte auf den Schoß und gleich zu Beginn des Webinars bei Hundeunternehmer gut beraten sind wir aufgefallen..... Cooper hat es tatsächlich geschafft eine Nachricht zu verfassen und diese dann auch noch in den Chat zu schicken!


Wir wurden dann gefragt, ob eine Katze über die Tastatur läuft und bei der Antwort "ist ein Dalmatiner", war das Gelächter dann sehr groß.

 

Mit einem Welpen fällt man auf... Sogar in der virtuellen Welt.

Cooper hat übrigens sehr gebannt dem Webinar zugehört und fand Tinas Stimme sehr beruhigend. Er ist auf dem Schoß eingeschlafen und hat sich am Ende des Webinars in seine Box tragen lassen.

 

Das Video zu diesem Blogeintrag findet Ihr hier: https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1517018231655205/

Dieses Video könnt Ihr anschauen auch wenn Ihr keinen eigenen Account bei Facebook habt.


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Hundezentrum Nguyen ♦ Bianca Nguyen-Ott ♦ Hirschbachweg 53 ♦ 64846 Groß-Zimmern

Tel.: 0176-47338772 ♦ Email: info (at) hundezentrum-nguyen.de