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Dienstag, 24. Oktober 2017 - 15:28 Uhr

Das richtige Verhalten in der Nähe von Hundeautos

Immer wieder sind Hundehalter wütend, dass ihre Hunde verletzt sind..... OBWOHL die Tiere im sichere Auto gewartet haben.

 

Der Grund: Andere Menschen, die sich in der Nähe des im Auto wartenden Hundes falsch verhalten haben.

 

1. Wenn man sieht, dass ein Hund im Auto wartet, muss man nicht zu diesem Auto hin gehen um seine Stirn an die Scheibe zu drücken und in den Wagen zu schauen.

Je näher man dem Auto kommt, desto mehr tendiert ein Hund dazu entweder sein "Territorium" oder sogar andere, weitere im Fahrzeug wartende Tiere zu verteidigen.

2. Wenn der eigene Hund frei läuft und man sieht, dass er an einem geparkten Auto vorbei gehen muss um den Weg fortzusetzen, muss der eigene Hund grundsätzlich rechtzeitig vor Eintreffen beim Auto zurück gerufen und an die kurze Leine genommen werden.

Man muss immer damit rechnen, dass ein im Auto wartender Hund bis zu einer gewissen Entfernung die Anwesenheit von fremden Tieren und Menschen duldet. Kommt man zu nah, tobt der im Auto befindliche Hund um die Bedrohung zu vertreiben. Dabei kann es passieren, dass der eigene Hund, der sonst super verträglich ist, auf den bellenden Hund reagiert und wie eine Rakete auf das Auto zu schießt. 
Um Beschädigungen am Auto zu vermeiden, muss der eigenen Hund rechtzeitig vor Eintreffen bei dem Fahrzeit zurück rufen werden um ihn dann an der kurzen Leine an diesem Wagen zügig vorbei zu führen.

3. Der eigene Hund muss von dem Auto Abstand halten und soll keine direkte Geruchsprobe durch die geöffnete Heckklappe oder offen stehende Fenster nehmen!

Hunde haben so einen feinen Geruchssinn, dass Suchhunde eine mehrere Tage alte Spur von vermissten Personen wahrnehmen können. Wieso sollte dann ein anderer Hund unbedingt seine Nase ins fremde Auto halten um zu wissen wer der darin wartende Artgenosse ist?!
Es ist sogar lebensgefährlich wenn der eigene Hund sich dem wartenden Hund nähert. Und ein absolutes NO GO ist, dass Du Deinen Hund selbst hoch hebst und in den Wagen hältst!!!!!

4. Nicht neben einem Hundeauto warten und sich ausgiebig unterhalten!

Den meisten Autos sieht man an, ob sie oft für den Transport von Hunden verwendet werden. Entweder es sind Transportboxen sichtbar, zwischen dem Fahrgastraum und dem Kofferraum ist ein Trenngitter angebracht oder auf dem Rücksitz ist eine einschlägige Schutzdecke angebracht.
Darüber hinaus ist das Bellen eines oder mehrerer Hunde sehr schnell hörbar. 
Bleib bitte nicht genau neben diesem Wagen stehen und unterhalte Dich mit anderen Fußgängern. 
Der oder die Hunde in dem parkenden Fahrzeug bellen um potentielle Eindringlinge zu vertreiben. Bleibst Du direkt nebendran stehen, treibst Du den Frust dieses Hundes so immens hoch, dass er sich entweder in seinem Verhalten steigert oder beginnt sich aus Frust und aufgestaute Wut selbst zu verletzen.
Du möchtest doch auch nicht, dass jemand Deinen Hund in dieser Form ärgert, also entferne Dich so weit von dem parkenden Wagen bis der darin wartende Hund nicht mehr mit Bellen reagiert.

 

 


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Donnerstag, 19. Oktober 2017 - 15:11 Uhr

Wer ist hier der Boss?

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Habt Ihr Hunde im Rudel beobachtet?
Habt Ihr gesehen, dass derjenige, der am lautesten bellen kann, immer den anderen sagt was sie zu tun haben?

Wie kommunizieren Hunde miteinander? Größtenteils lautlos, denn sie nutzen Mimik, Stimmung und Körpersprache. 
Stellt Euch nur mal vor wie wild lebende Hunde sich im Rudel über Bellen verständigen und versuchen einen Hasen zu erlegen.... ziemlich lustiges Kopfkino und traurig zugleich, denn diese Hunde würden verhungern.

Wieso um Himmelswillen sollen wir Menschen dann durch lautes, aggressives Reden zum Rudelführer werden?

Hunde können so gut hören, die hören die Regenwürmer unter dem Rasen husten! 
Wenn Dein Hund das Kommando nicht ausführt, solltest Du Dich fragen:
- Hat mein Hund überhaupt gelernt den Befehl in dieser Ablenkung auszuführen?
- Ist mein Hund in der Lage den Befehl mit weniger oder veränderten Hilfestellungen auszuführen?
- Hat mein Hund gelernt an jedem Ort das Kommando zu befolgen?
- Welche Außenreize behindern die Ausführung?
- Ignoriert mich mein Hund oder ist er von einem Angstreiz gefangen?


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Freitag, 13. Oktober 2017 - 15:07 Uhr

In welchem Alter kann ich mit meinem Welpen beginnen die Treppe zu üben?

Wir müssen Euch enttäuschen. Es gibt keine genaue Altersvorgabe.

 

Ihr müsst gucken, dass die Beine des Hundes so lang sind, dass der Hund nicht mehr hüpfen oder springen muss.

In diesem Video seht Ihr, dass Border Collie Mo es total gruselig findet auf den Stufen zu stehen. Er gibt sich aber Mühe die Übung zu verstehen.

 

Wenn Ihr genau hin seht, dann sind die Beine so lang, dass er "nur" die Hinterläufe heben muss.
Im Wesentlichen müsst Ihr also darauf achten, dass das Knie mindestens genauso hoch sein soll wie die Treppenstufe.

 

Und nehmt Euch kleine Treppen bzw Treppenabsätze vor! Es reicht vollkommen aus, wenn Ihr mit nur 5 bis 6 Stufen übt. 
Lieber nur einen Durchgang erfolgreich absolviert und den Hund wieder runter getragen als ständig hoch und runter! Die Dosis macht das Gift, also seid diszipliniert und überfordert den Hund nicht.

 

PS: Das Video findet Ihr hier: https://www.facebook.com/Hundeschule.MysteryDog/videos/1719438484746511/

 
 

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Donnerstag, 12. Oktober 2017 - 15:05 Uhr

Du musst auch mal mit Deinem Hund spielen!

Kennst Du das auch?

Da bekommst Du den Rat "Du musst auch mal mit Deinem Hund spielen!" und dann spielt der gar nicht.

Nun, viele denken, dass das Wegwerfen eines Gegenstandes für den Hund Spiel ist und er automatisch daran Spaß hat. Es gibt Rassen, da ist das schon automatisch mit eingebaut, aber eigentlich ist das Bringen von Gegenständen nicht für alle Hunde geeignet und wird nicht unbedingt als Spiel angesehen.

 

Doch was ist Spiel?
Laut Definition ist das Spielen eine "Tätigkeit, die ohne bewussten Zweck zum Vergnügen, zur Entspannung, aus Freude an ihr selbst und an ihrem Resultat ausgeübt wird" (Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/Spiel). 

 

Darüber hinaus ist Spiel ein "nach bestimmten Regeln erfolgender sportlicher Wettkampf, bei dem zwei Parteien um den Sieg kämpfen" (Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/Spiel).

 

Ihr müsst beim Spielen also mit Eurem Hund interagieren ohne dass Euer Hund Euch mutwillig verletzt um als Sieger aus dem Spiel hervor zu gehen und dabei müsst Ihr beide Spaß und Freude empfinden.

Ist Stöckchen und Ball werfen also Spiel? Wo ist die Interaktion zwischen Mensch und Hund? Habt Ihr gemeinsam Spaß?


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Mittwoch, 11. Oktober 2017 - 15:03 Uhr

Was passiert, wenn.....

....beim Dogsharing von Expartnern neue Partner ins Spiel kommen?

Irgendwann kommt der Punkt, dass man eine neue Beziehung eingehen will. Der Hund hat in den wenigsten Fällen damit ein Problem ... wenn er nicht den Status eines Partnerersatzes hatte und sich nun vom Thron gestoßen fühlt.

Doch wer seinen Hund mit dem Expartner teilt, der steht vor einer ganz neuen Erfahrung. Habt Ihr schon darüber nachgedacht wie Ihr Euch fühlt, wenn ein weiteres Herrchen oder Frauchen dazukommt?

Eure eigenen Gefühle müsst Ihr im Griff haben! Ihr werdet jemand fremdes zusammen mit Euem Hund sehen und die haben eine richtig tolle Zeit miteinander. Was löst dieser Gedanke in Dir aus? Zorn? Eifersucht? Wut?

Ist es dann noch gesund an dem Konzept des Dogsharing fest zu halten wenn so negative Gefühle aufkommen?

Es kann natürlich auch sein, dass Das Dogsharing deshalb beendet wird weil der andere Besitzer mit seinem neuen Partner ganz andere Ziele setzt als bisher auf dem Plan waren. Manchmal passt ein Hund nicht mehr in die Zukunftsplanung hinein und das Interesse schwindet. Welchen Plan gibt es dafür?


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Mittwoch, 4. Oktober 2017 - 17:53 Uhr

Was passiert wenn.....

.... beim Dogsharing der Hund etwas anstellt?

 

Beim Dogsharing lebt der Hund abwechselnd bei den verschiedenen Besitzern. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich Partner getrennt haben aber weiterhin beide als Herrchen und Frauchen für ihr Tier die Verantwortung tragen möchten.

 

Vielleicht habt Ihr auch schon von dem Phänomen gehört: 
"DEIN" Hund hat xy angestellt, mach was damit das aufhört!

 

Die Betonung auf "DEIN" könnte sich der Besitzer, bei dem sich der Hund aufgehalten hat, sparen.

Derjenige, der den Hund beaufsichtigt, ist dafür verantwortlich was der Hund ausführt, darf oder nicht darf. Der andere Hundebesitzer hat gar keinen Einfluss auf das, was während seiner Abwesenheit passiert!

 

Befindet sich also der Hund in der Obhut von Herrchen und der Vierbeiner legt sich einfach ins Bett dazu obwohl er gar nicht dazu eingeladen war, dann muss nicht Frauchen dafür sorgen, dass der Hund mit diesem Verhalten aufhört.... Frauchen wohnt woanders und kann an der Situation nichts ändern!

Regeln, die bei Frauchen gelten, gelten nicht automatisch auch bei Herrchen. Herrchen muss sich dem Konflikt mit dem Hund stellen und selbst Regeln, Grenzen und Tabus etablieren.

(Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt)


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Hundezentrum Nguyen ♦ Bianca Nguyen-Ott ♦ Hirschbachweg 53 ♦ 64846 Groß-Zimmern

Tel.: 0176-47338772 ♦ Email: info (at) hundezentrum-nguyen.de